Die Gewinner und Filme des Foresight Filmfestival N° 3

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Festival

Doku

3 x Awards
15 Minuten Zeit
2 Zukunftsfragen
8-ung gebietende Jury
3 X 3000 Euro Preisgeld
100% Visionäre
50% Filmemacher
50% Forscher

Am 26.10.2017

vor grossem Publikum
in Halle

15.08.2017
Einsendeschluss

Mit großer Zukunft

Das Foresight Filmfestival N° 3

Ready for the future: Am 26. Oktober 2017 fand zum dritten Mal das Foresight Filmfestival in der Großen Ulrichstraße 12 in Halle an der Saale statt, erstmalig in Kooperation mit dem Werkleitz Festivals 2017 Nicht mehr, noch nicht.
Gemeinsam mit Forscher*innen und Filmemacher*innen brachen wir in viel-fältige Zukünfte auf, in deren Zentrum unser Motto Science meets Vision – die interdisziplinäre Begegnung, der fruchtbare Austausch und die gewinnbrin-gende Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Disziplinen – steht.
Was bedeutet Foresight? Es geht um die filmische Visualisierung einer Voraus-schau, um Kurzfilme, die von der Zukunft handeln, von atemberauben-dem, technologischem Fortschritt und / oder gesellschaftlichem Wandel, von ihren Wechselwirkungen und den Chancen und Risiken, die sich daraus ergeben.
Die eingereichten Kurzfilme deckten Trends auf oder skizzierten gesellschaft-liche Herausforderungen, manche fungierten als Frühwarnsystem, andere womöglich als Ideenpool für zukünftige Projekte und Forschungsprozesse.

Vor allem kreisen sie um zukunftsgerichtete Fragen und / oder Forschungsinhalte, erarbeiten visionär (technologische) Entwicklungsprozesse und nehmen gleichzeitig unsere Gesellschaft, Bedarfe, unser zukünftiges Leben in den Blick und reflektieren diese.
Am Festivalabend wurden die besten 14 Wettbewerbsbeiträge vor großem Publikum präsentiert. Urheber der Filme waren Leute, die es wissen wollen: Forschende, Filmschaffende, Projektentwickler*innen, Künstler*innen, Journalist*innen, Philo-soph*innen und alle anderen, die Zukunft nicht dem Zufall überlassen wollen. An den Schnittpunkten von Wissenschaft und Gesellschaft trafen sie aufeinander und extrapolierten aus dem heute Machbaren das morgen Mögliche: Wie können, wie wollen, wie werden wir leben?

Die PRESSEMITTEILUNG zum Festivalabend finden Sie hier.
Einen kurzen Beitrag des MDRs finden Sie hier.

Unsere Themen

2017

Foresight update

Ihre filmischen Antworten auf neue, drängende, zukunftsweisende Fragestellungen für Technologie und Gesellschaft, kurz: Ihre Vision – unsere Welt von morgen.

Stadt, Land, Zwischenräume

WO werden wir in Zukunft WIE leben? In Megastädten mit kilometerhohen Skyscrapern? Auf dem flachen Land in Selbstversorgerkommunen? In Kleinstädten digital vernetzt mit der ganzen Welt?

Foresight

Science-Vision-Festival

Unser hallescher Foresight Filmfestival-Pilot ging 2015 an den Start, konzipiert von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Prof. Dr. Wehrspohn) und der Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation science2public, um im Folgejahr gleich ein zweites Mal zur filmischen Entdeckungsreise aufzubrechen. Gefördert wurden diese beiden Expeditionen (Festival-Ausgaben) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), aus dessen Foresight-Prozess die Themen für die filmische Auseinandersetzung stammten.

Beim Foresight-Prozess handelt es sich um ein strategisches Instrument zur langfristigen Vorausschau, womit das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wissenschaftliche und technologische Entwicklungspotenziale der nächsten zehn bis fünfzehn Jahre von zwei Seiten beleuchtet: den technologischen Möglichkeiten einerseits und dem gesellschaftlichen Bedarf andererseits. Foresight dient dabei vor allem als zeitgemäßes Dialoginstrument, denn die Zukunft voraussagen, kann selbstverständlich niemand.
Vor dem Hintergrund einer exponentiellen, technologischen Entwicklung und ihren Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens wird deutlich, dass viele Fragen offen sind und es der fortwährenden, gesellschaftlichen Verständigung darüber bedarf, wohin die Reise gehen soll. Dazu reicht es nicht, Wissenschaft und Gesellschaft nur zusammen zu denken, man muss sie miteinander ins Gespräch bringen. Dieser Kommunikation diente und dient das Foresight Filmfestival.

Start 2017: Den diesjährigen Blick in die Zukunft wagten wir mit neuer Unterstützung: Gefördert durch den Sachsen-Anhalt-Medien e.V., die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und die Kloster Bergesche Stiftung nehmen wir zwei neue Wettbewerbskategorien in den Fokus.

Im ersten Wettbewerb blickten wir in die unendliche Weite technologischer, sozialer – allgemein – gedanklicher Innovationen und riefen unter dem Titel Foresight update themenoffen Forschende, Wissenschaftler*innen, Filmschaffende, Medienkünstler*innen zur Einreichung eigener, interdisziplinärer Zukunftsvisionen auf. Im Zentrum unserer zweiten Kategorie stand das Thema Stadt. Land. Zwischenräume, verbunden mit der Frage nach Herausforderungen und Potentialen des zukünftigen urbanen und ländlichen Lebens: WO werden wir in Zukunft WIE leben? In Megastädten mit kilometerhohen Skyscrapern? Auf dem flachen Land in Selbstversorgerkommunen? In Kleinstädten digital vernetzt mit der ganzen Welt?

HINWEISE ZUR GEMEINSAMEN EXPEDITION „FORESIGHT FILMFESTIVAL N° 3“

Wie erwähnt, steht von Anbeginn das Motto „science meets vision“, als gewinnbringende interdisziplinäre Kooperation, im Zentrum unseres Festivals. Dieser Zusammenarbeit nähern wir uns aus zwei Perspektiven:
A: Hier dürfen und sollen Wissenschaftler*innen, Ingenieur*innen und Projektentwickler*innen Werbung für das machen, woran sie arbeiten, was sie begeistert und wie sie davon ausgehend in die Zukunft denken. Jedoch nicht alleine, sondern im Austausch und in Zusammenarbeit mit Film-, Medienschaffenden und Künstler*innen, die das Ganze um die Perspektive des gesellschaftlichen Interesses und mit Ihrem Wissen um Ästhetik, Erzählform etc. erweitern.
B: Hier sollen und dürfen kreative Geister Ihre Vision davon ausbreiten, wie die technologische oder gesellschaftliche Entwicklung unser aller Leben in zehn bis zwanzig Jahren aussehen lässt. Nicht jedoch ohne das wissenschaftlich zu fundieren, bestenfalls unterstützt/beraten von Wissenschaftler*innen oder Forschenden.

Und für alle galt, diese Zukunftsvisionen im Format des Kurzfilms (minimal 30 Sekunden und maximal 15 Minuten) zu realisieren und bis 15. August 2017 zum Wettbewerb einzureichen. Die Portfolios der 14 besten Kurzfilme, die von unserer hochkarätig besetzten Jury für den Fesitvalabend aufgewählt wurden, finden Sie hier.

Hier finden Sie unsere Infoblatt, die Einreichungsbedingungen und das Einreichformular.