Alle Filme des Festivals online!

zur Übersicht
FORESIGHT
5 Awards
4 Minuten Zeit
3 Zukunftsfragen
1A Nachwuchsförderung
8-ung gebietende Jury
4 X 3000 Euro Preisgeld
100% Visionäre
50% Filmemacher
50% Forscher

Am 30.06.2016

vor grossem Publikum

in Halle

15.05.2016
Einreichungsschluss

Mit großer Zukunft

Das Foresight Filmfestival N° 2

Am 30.06.2016 wurden die Wettbewerbsbeiträge des zweiten Foresight Filmfestivals vor großem Publikum präsentiert. Sie konnten ungesehener nicht sein: Sie handelten von der Zukunft. Von atemberaubendem, technologischen Fortschritt und gesellschaftlichem Wandel, von ihren Wechselwirkungen und den Chancen und Risiken, die sich daraus ergeben. Urheber der 16 Filme sind Leute, die es wissen wollen: Forschende, Filmschaffende, ProjektentwicklerInnen, JournalistInnen, PhilosophInnen und alle anderen, die Zukunft nicht dem Zufall überlassen. An den Schnittpunkten von Wissenschaft und Gesellschaft treffen sie aufeinander und extrapolieren aus dem heute Machbaren das morgen Mögliche: Wie können, wie wollen, wie werden wir leben?

Sie forschen im Bereich Zukunftstechnologien und entwickeln Projekte oder Produkte für die Welt von morgen? Sie machen Filme, arbeiten journalistisch und wollen den gesellschaftlichen Diskurs medial beflügeln? Dann klicken Sie hier.

Unsere Themen

2016

Foresight

Science-Vision, nicht Science-Fiction

Das Foresight Filmfestival ist eine Einladung an die Gesellschaft, sich mit relevanten Forschungs- und Technologiefragen der Zukunft auseinanderzusetzen und sich am besten selbst aktiv dabei einzubringen. Der Foresight-Prozess im BMBF hilft, frühzeitig Trends zu erkennen und zu bewerten und gibt uns wichtige Hinweise darauf, wie wir den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland gestalten können. Eine wichtige Frage ist dabei immer, ob und wie Technologien gesellschaftliche Entwicklungen unterstützen, beschleunigen oder gar auslösen – genau damit wird sich auch das Filmfestival auseinandersetzen.

Johanna Wanka
Bundesforschungsministerin

Foresight bezeichnet eine Methode der strategischen Vorausschau. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat in seinem jüngsten Foresight-Prozess (www.bmbf-foresight.de) wissenschaftliche und technologische Entwicklungspotenziale der nächsten 10 bis 15 Jahre von zwei Seiten beleuchtet: die technologischen Möglichkeiten einerseits sowie den gesellschaftlichen Bedarf andererseits. Dabei dient Foresight vor allem als zeitgemäßes Dialoginstrument – denn die Zukunft voraussagen, kann selbstverständlich niemand.
Vor dem Hintergrund einer exponentiellen, technologischen Entwicklung (Stichworte: Digitale Revolution, Zweite Moderne, Industrie 4.0) und ihren Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens wird vielmehr deutlich, dass viele Fragen offen sind und es der fortwährenden, gesellschaftlichen Verständigung darüber bedarf, wohin die Reise gehen soll. Dazu reicht es nicht, Wissenschaft und Gesellschaft nur zusammen zu denken, man muss sie miteinander ins Gespräch bringen.

Diesem Zweck dient das Foresight-Filmfestival. Hier sollen und dürfen Wissenschaftler, Ingenieure und Projektentwickler Werbung für das machen, woran sie arbeiten und was sie begeistert. Nicht jedoch ohne das Korrektiv von Filmemachern und Medienschaffenden, die das Ganze um die Perspektive des gesellschaftlichen Interesses erweitern. Hier sollen und dürfen kreative Geister Ihre Vision davon ausbreiten, wie die technologische Entwicklung unser aller Leben in zehn bis zwanzig Jahren aussehen lässt. Nicht jedoch ohne das wissenschaftlich zu fundieren. Und das alles in sportlichen Zweiminütern. Das Foresight-Filmfestival ist also kein Science-Fiction-, sondern ein Science-Vision-Filmfestival, bei dem viel zusammenkommt: Gucklust, Spannung und Unterhaltung ebenso wie fruchtbare Gespräche, Debatten und Begegnungen. Zusammengefasst in dem Motto: Science meets Vision.

Hier finden Sie die Einreichungsbedingungen und das Festivalprogramm

Sascha Lobo im Interview

Das komplette Interview mit Sascha Lobo über die Bedeutung des Wortes "Foresight", Risiken und Chancen der Selbstoptimierung, die Arbeitswelt der Zukunft und die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Konstrukt Privatsphäre.