Machen macht glücklich – Kreativität | Zusammenarbeit | Innovation
Wir zeigen verschiedene Perspektiven des digital unterstützten Schaffungsprozesses und machen den Wandel von Innovationsprozessen deutlich. Das Prinzip des (digitalen) Do-it-Yourself ist heute hochrelevant – privat und in der Industrie. Es wird die Zukunft der Produktentstehung maßgeblich verändern.
Wissenschaftlicher Hintergrund
Die Entwicklung der Datenaustausch- und Produktionsverfahren in den letzten Jahrzehnten hat dafür gesorgt, dass sich die Art der Produktentstehung zum Teil schon disruptiv geändert hat, sich aber in Zukunft vollständig verändern wird. Open Source, Crowd X, Maker und ähnliche offene, auf das Teilen von Informationen basierende Bewegungen sind vielversprechende Ansätze, gesellschaftliche Herausforderungen wie Monopolbildung, KI, Nachhaltigkeit und globale Demokratie signifikant positiv zu beeinflussen. Sie ermöglichen eine schnelle Entwicklung und sichern dabei gleichzeitig die Kontrolle durch eine große Menge an Beteiligten. Aus wissenschaftlicher Sicht müssen hierzu verschiedene Beiträge geleistet werden. Neben der Entwicklung von Produktions-, Informations- und Kommunikationstechnologien müssen Konzepte zur agilen Produktentstehung neu- oder weiterentwickelt werden. Dabei wird der Fokus auf der Aufteilung bzw. Verteilung der Verantwortung (ggf. sogar maschineller Verantwortung) liegen.
Bezug zum Thema
Der Beitrag adressiert die Kategorie „Vom Do-it-yourself zum Do-it-together” im Kontext der Fragestellung „Wie werden (wollen) wir zukünftig Leben und Arbeiten?“. Im Film ist bewusst ein Fokus auf die heute schon existierenden Möglichkeiten gelegt worden, um Informationen, Ideen, Baupläne etc. zu teilen. Sie geben die Initialzündung und ermöglichen überhaupt erst diese neue Form des Machens. Machen macht glücklich. Und mit der Digitalisierung, dem Teilen von innovativen Ideen in Communities und der Möglichkeit, praktisch global die „Zutaten“ zu beschaffen, macht es noch mehr Spaß – und das generationsübergreifend. Doch neben dem Spaßfaktor sind Open Innovation und andere offenen Konzepte absolut relevant für den technologischen Fortschritt – und kein Trend sondern bereits heute Realität. Zwar wird die Industrialisierung der Produkte (Sicherheit, Haltbarkeit, etc.) nicht ersetzt – aber die Rollen „Erfinder“ und „Produzent“ verschmelzen zunehmend (Digitale Modelle, 3D Druck, Kapazitätsbörsen, etc.).
Teilnehmerinformationen

Machen macht glücklich PORTAIT

Name
Christian Prasse

Hochschule/Institut/Organisation
Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML

Tätigkeitsschwerpunkt
Strategieentwicklung

Teamname: Machen macht glücklich

weitere Teammmitglieder:
Jorgos Katsimitsoulias | Filmemacher
Philipp Wrycza | Logistiker
Martin Döltgen | Student
Mathias Rotgeri | Maschinenbauer
Mia und Erik Prasse | Grundschüler
Carina Neveling | Betriebswirtin

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