PELLWORM – offene Landschaft
Auf der Insel Pellworm im nordfriesischen Wattenmeer gibt es Wind und Sonne satt. Warum damit nicht Energie erzeugen, dachten sich einige Inselbewohner. Aber viele Insulaner sahen das anders. Eine Erfolgsgeschichte mit Gegenwind. Und ein Lehrstück über Bürgerengagement, Langsamkeit und Diskurs.
Wissenschaftlicher Hintergrund
Erneuerbare Energien sind ein Muss angesichts von Umweltzerstörung und Klimawandel. Sie sind per Gesetz in Deutschland als Ziel formuliert. Aber der DISKURS darüber ist widersprüchlich. Selbst dann, wenn es sich beispielsweise um sogenannte Bürgerwindparks handelt.
Bezug zum Thema
„Klassische Top-Down-Ansätze erweisen sich zusehends als ungenügend, da sie der Vielschichtigkeit und dem Veränderungstempo gesellschaftlicher Bedürfnisse kaum gerecht werden.“ So heißt es in der Ausschreibung. Klingt gut, doch die Beharrungskräfte innerhalb von Gesellschaften sind enorm. Es dauert mitunter sehr lange, bis sich die Menschen zu Veränderungen entschließen und diese auch wahr machen. Bürgerengagement, „Bottom-Up“, Schwarmintelligenz – da muss auch immer mit dem Bürger (resp. der Bürgerin), d.h. mit jedem Mitglied des Schwarms gerechnet werden. Demokratie braucht Zeit. Gemeinschaftliche Veränderungen und kreative Auseinandersetzung mit den eigenen Belangen brauchen es auch.
Teilnehmerinformationen

Dokworkers PORTAIT

Name
Wolfgang Gaube | Kamera

Hochschule/Institut/Organisation
Dokworkers Filmproduktion

Tätigkeitsschwerpunkt
Kameramann

Teamname: Dokworkers

weitere Teammmitglieder:
Uta Kolano | Autorin
Vincent Kolano | Ton

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