Persona
In naher Zukunft wird das Leben der meisten Menschen von einer App beherrscht: PERSONA. Sie erlaubt den Nutzern, per Knopfdruck ihr Aussehen und ihre körperlichen Fähigkeiten zu ändern. Nur einer sträubt sich hartnäckig dagegen, dem Trend zu folgen. Doch was nützt eine Identität, wenn man mit ihr allein ist?
Wissenschaftlicher Hintergrund
Der Film nimmt mittels des technischen Moments der Persona-App mögliche zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen in den Blick und stellt dabei die Frage, wie das Angebot einer ständigen physischen Neukonzeption unsere Identität beeinflusst.
Dabei kreist Persona um die Frage nach Authentizität in einer Gesellschaft, die sich primär durch Wettbewerb, Anpassung und das stete Bemühen, Erwartungen zu genügen, auszeichnet.
Bezug zum Thema
PERSONA spielt in naher Zukunft, allerdings ohne den Anspruch zu erheben diese realistisch oder wissenschaftlich fundiert darzustellen. Vielmehr ist er als Metapher für den Wert von Authentizität in einer Gesellschaft zu begreifen, die sich ausschließlich dafür interessiert, inwieweit ihre Mitglieder bereits sind, sich anzupassen, um bestimmten Erwartungen zu genügen.
Wir sind der Überzeugung, dass die Allgegenwärtigkeit sozialer Medien, gepaart mit zunehmend herausfordernden wirtschaftlichen Entwicklungen, zu einer Wahrnehmung des Menschen führen könnte, die von Oberflächlichkeit und Wettbewerb geprägt ist, anstatt von genuinem Interesse an individueller Persönlichkeit.
Persona bildet dabei eine eher dystopische, allerdings zugleich unterhaltsame Meditation über dieses Thema.
Teilnehmerinformationen

Name
Max Schäffer

Hochschule/Institut/Organisation
Universität Hildesheim

Tätigkeitsschwerpunkt
Filmemacher

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